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2009 Mai

Imkerverein und Apfelblüte

Katrin tritt dem Imkerverein Halle bei, da sie während der Woche in der Saale-Stadt arbeitet und lebt. Max wird Mitglied im Imkerverein Zörbig. Dort lernt er den Altimker Hilmar aus Göttnitz kennen, der mit seinem Bruder noch eine schöne alte Streuobstwiese sein eigen nennt. Er selbst hält aus Altersgründen keine Bienen mehr, hat aber nach wie vor Interesse an den Immen und kommt deshalb noch zu den Sitzungen des Imkervereins. Max besucht ihn auf der anderen Seite der Fuhne und bekommt die Erlaubnis, Bienen auf das Grundstück zu stellen. Wir wandern mit zwei Völkern zu ihm in die Apfelblüte. Einen Standort für die Beuten zu finden gestaltet sich nicht einfach, denn auf dem Gelände sind mehrere Rinder unterwegs.

2009

Idee und erste Schritte

Am Anfang unserer Geschichte stehen der Garten und die Idee, dass neben Hummeln und Schmetterlingen noch ein paar Immen bei uns Nahrung und Heimat finden könnten.
Max hatte in seiner Jugend, noch in der DDR, eine Bienensaison bei einem Großimker im Bienenwagen gelebt und gearbeitet. Seine Aufgabe war es damals, Honig und Gelee Royal für den Export zu gewinnen. Die Faszination ist noch spürbar und als die Nachricht des Bienesterbens immer öfter in den Medien auftaucht, machen wir ernst.

Nach der Lektüre mehrerer Bücher zur Imkerei und reiflichen Überlegungen entscheiden wir uns für die Buckfast-Biene. Diese ist an ihren lederbraunen Streifen erkennbar. Die Völker brauchen viel Platz, denn die Königinnen stiften emsig und legen in den Brutmonaten täglich bis zu 2000 Eier in die Wabenzellen. Vor diesem Hintergrund wählen wir die Betriebsweise mit Dadant Beuten, in denen ein geräumiger Kasten als Brutraum dient.

Unsere ersten Bienen kaufen wir bei Bioland-Imker Brix im Mansfelder Land. Von ihm bekommen wir als Ableger vier Mal vier besetzte Waben mit jeweils einer Königin. Wir beginnen unsere Imkerei also mit vier "Völkchen".

Den Waben-Entdecklungstisch, die Schleuder, mehrere Abfüllbehälter und unsere ersten wichtigen Imkereiwerkzeuge wie Stockmeisel, Smoker, Entdecklungsgabel und –messer erwerben wir bei der Imkereitechnik Weber in Thüringen.

Der größte deutsche Hersteller der Dadant-Beuten, Ernst Wagner aus Mudau im Odenwald ist selbst engagierter Buckfast Imker. Wir lesen von ihm in einem der Bücher zur Imkerei mit der lederbraunen Biene. Die ersten Dadant Beuten und Ablegerkästen lassen wir uns von der Imkereitechnik Wagner mit der Post schicken. Der gelbe Caddy muss mehrmals vorfahren, um die Sendung zu liefern. Mit dem Porto für die riesigen Pakete können wir uns nicht anfreunden und so beschließen wir, die nächste Ladung selbst in Mudau abzuholen. Bei dieser Gelegenheit, so hoffen wir, können wir Ernst Wagner kennenlernen und Fragen stellen.

Termine

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Geschehen

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