koerper
kopf
blatt

2010 September / Oktober

Immenwohl und Erntedank

Wir arbeiten am Erscheinungsbild unserer Imkerei und geben ihr den Namen Immenwohl. Max entwirft das Logo, gestaltet Informationsblätter und Anhänger für unsere Gläser. Im Oktober sind wir mit einem Imkerstand beim Erntedankfest von Bauer Brakel in Quetzdölsdorf dabei. Er ist der einzige Bauer in unserer Umgebung, der Blühstreifen für Insekten anlegt, obwohl es dafür auch im Land Sachsen-Anhalt Fördergelder gibt. An unserem Imkerei-Stand geben wir Tipps, wie man für Bienen sorgen kann, z.B. mit der Anpflanzung von Astern – einer wichtigen Spättracht für die Bienen im nahrungsarmen Herbst. Kinder lieben unseren Honig und verkosten nur allzu gern.

2010 Juni

Prinzessinnen und Erdenkinder

Max vermehrt zum ersten Mal mehrere Königinnen selbst, die auf ihren Hochzeitsflügen erfolgreich begattet werden. So können wir unsere Völkerzahl erhöhen. Außerdem kaufen wir bei Ernst Wagner acht Ableger dazu und erweitern uns damit erheblich. Im Sommer, meist Ende Juni, kommen die Kinder vom Kindergarten Erdenkinder aus Halle zu uns, steigen auf den Kirschbaum, naschen süße Früchte und erleben die zauberhafte Welt der Bienen auf Tuchfühlung. Sie beschauen Brutwaben mit auslaufender Brut, also Bienen die gerade schlüpfen. Bei der Wabenschau wollen natürlich alle die Königin sehen, manchmal gelingt es sogar. Die Kinder bestaunen Honigwaben und sind stets von ihrem Gewicht überrascht.

2010 Mai

Bienenwolke quer durchs Dorf

Von Mai bis in den Juli hinein vermehren sich die Bienen durch das Schwärmen*. Mit etwas Glück kann man Zeuge dieses wundervollen Geschehens werden.

Als Max mit Freundin Jule beim Milchkaffee an der Feldkante sitzt und die Bienen beobachtet, steigt mit betörendem Summen hinter den Rücken der Beiden plötzlich ein Schwarm aus den Koniferen des Nachbargrundstücks auf. Die Bienenwolke setzt sich Richtung Fuhne in Bewegung. Max nimmt die Verfolgung am Boden auf und muss eilen. Wo wird sie sich erneut niederlassen? Die Wolke dreht Richtung Dorf ab und überfliegt unter anderem die Grundstücke von Gerhard und Günther Springer. Das Naturschauspiel überrascht die beiden Familien beim Kaffee im Garten und wird mit Freude bemerkt. Nach Jahrzehnten ohne Imker im Ort ist das ein besonderes Ereignis. Zu unserem Glück landen die Bienen nach einem kurzen Zwischenstop zu guter letzt am Ast einer kleinen Esche auf Günther Springers Grundstück. Katrin und Rosa kommen gerade noch rechtzeitig aus Halle an, um den Einzug des Schwarms in die bereitgestellte Kiste zu erleben. Einige Kinder des Dorfes wohnen dem Schauspiel bei und sind fasziniert.
Der Schwarm bekommt den Namen "Jule".

Mitte des Monats werden wir von Jule, die sich mit Schwärmen inzwischen auskennt, zu einem Schwarm an die Burg Giebichenstein nach Halle gerufen. Wir klettern mit einiger Mühe in dem stark und eng verzweigten Baum bis zur Bienentraube, die sich in einer Höhe von ca. 4 Metern niedergelassen hat. Ein Absägen des Astes ist hier nicht möglich, daher bleibt nur das Einschlagen der Immen in die mitgebrachte Schwarmkiste. Da dies notgedrungen über Kopf erfolgen muss, werden wir geradezu von Bienen überströmt, aber nicht eine einzige Biene sticht.

*Der Schwarm fliegt aus der Beute aus, lässt sich an einem Ast nieder und formiert sich zu einer Traube. Wenn der Baum keinen großen Schaden nimmt und der Besitzer es gestattet, sägen wir den Ast mitsamt Schwarm ab und bieten ihm als neues Zuhause eine Bienenkiste an. In wenigen Sekunden haben die Kundschafter-Bienen die bereitgestellte Höhle erkannt. Mit erhobenem Hinterleib fächeln die Bienen ihren Schwestern einen Lockduft entgegen und künden auf diese Weise vom neuen Heim. Mit Einbruch der Dämmerung ist auch die letzte Biene eingezogen und im Umfeld ist wieder alles ruhig, so als wäre nichts geschehen. Einziger Hinweis auf das Spektakel ist dann ein abgesägter Ast.

2010 April

Schleifen und Lasieren

Unsere Aufgabe in diesem Frühling ist das Schleifen und Lasieren von Beutenteilen und Ständern. Katrins FÖJlerin Anne hilft in Schortewitz aus, da wir die anstehenden Arbeiten allein nicht bewältigen können. Katrin hat durch Himmel & Erde bereits eine randvolle Woche und für Max gibt es neben der Imkerei wichtige Aufgaben im Garten zu erledigen.


* Freiwilliges Ökologisches Jahr www.ijgd.de

2010 März

Bärlauchnektar im Schlosspark

Wir wintern 11 Völker gut aus und haben den Verlust eines Volkes zu beklagen. Unser zweites Bienenjahr beginnt. Katrin wechselt zum Imkerverein Zörbig.
Sie senkt damit das Durchschnittsalter erheblich und ist die zweite Frau im Verein.
Der Bärlauchblütenteppich im Schlosspark Quetzdölsdorf ruft zu neuen Ufern. Wir errichten mit Hilfe des Vereins Land.Leben.Kunst.Werk. unseren zweiten auswärtigen Bienenstand am Rande des Schloßparkes. Vier Völker tragen Nektar mit Bärlauchanteil ein, eine seltene Honigspezialität.

2010 Februar

Erste Nahrung im Schneeglöckchen

In diesen Tagen können wir zusehen, wie Bienen sich eifrig den Schneeglöckchen zuwenden. Sie arbeiten sich sogar in noch geschlossene Blüten hinein, um an Pollen zu gelangen. Der Pollen im Frühjahr ist wichtige Nahrung für die erste Brut der Königin im Bienenjahr.

Termine

Wir haben ein Problem mit der Webseite. Bitte auf www.kleinfolgenreich.de wechseln!!

Geschehen

Immenwohl & ImmenKontor 2017

Grundsätze

Moccas Bienenwagen – ein Wahrzeichen in Schortewitz

Leihimker

Jahresrückblick 2013

Immenhort

Blühende Landschaft

fuss